Willkommen bei SV Glück auf Rüdersdorf e.V. - Abt. Schach

SV „Glück auf” Rüdersdorf e.V. - Abt. Schach

Ausgezeichnet mit dem Grünen Band 2001 für vorbildliche Talentförderung
 
 

 
 
10. Rüdersdorfer Schnellschach- Turnier 08.06.2013

 
 

 
 
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  Ligabetrieb Auftakt in die neue Saison 2018/19

Auftakt in die neue Saison 2018/19

Wenn die Blätter anfangen, sich bunt zu verfärben, und es draußen wieder früher dunkler wird, ist jedem Schacher klar: die neue Saison ist da!
So trafen sich die Denker von Rüdersdorf II am 14.10.2018 mit den Spielern vom BSG Stahl Eisenhüttenstadt im Kulturhaus zum fröhlichen „Figurenschubsen“ im Rahmen der ersten Runde in der Regionalliga Ost, Saison 2018/19.
Erfreulich war, dass beide Mannschaften vollzählig antraten. Während die Eisenhüttenstädter mit zwei jungen Denkern anreisten, war ich - Judith, zarte 32 Jahre alt - mit Abstand die älteste Spielerin der Rüdersdorfer. Ja, in dieser Runde durfte das „junge Gemüse“ mal zeigen, was es so gelernt hat. Von meinem Platz in der Mitte (Brett 5) hatte ich eine gute Aussicht, sowohl auf die alten Hasen (aber immer noch deutlich jünger als ich ;-)) Ian, Moritz, Ben-Iven und Niclas, als auch auf die Frischlinge (die könnten meine Kinder sein - okay, sind es zum Teil auch ;-)) Sophie, Paul und Jarne.
Pünktlich um 10 Uhr begrüßte Neu-Kapitän Moritz alle Anwesenden und schon ging der Kampf um die ersten Mannschaftspunkte los. Rein zahlenmäßig sollte es ein Pflichtsieg für uns sein, aber was impfen wir den Kindern immer ein? Vergesst die DWZ, die sagt nicht immer was aus, spielt einfach Schach. Und genau so handhabten es unsere Jüngsten: am achten Brett gewann nach gut 30 Minuten Jarne durch eine Taktik die Dame seines jungen Gegners. Sophie spielte an Brett 6 souverän gegen den gegnerischen König, sodass sich ihr Gegner nach einer Stunde Spielzeit aufgrund erheblichen Minusmaterials geschlagen gab. Das war wohl ein Zeichen für Jarnes Gegner, auch er reichte ihm nun die Hand. 11 Uhr, 2:0 für uns, cool. Mein Blick auf Pauls Partie an Brett 7 lohnte sich auch. Ordentlich Druck auf den Gegner, dessen König schon „Hilfe“ schrie. Aber dann stand Paul, nachdem sich seine junge Duellantin ein bisschen was hat einfallen lassen, plötzlich mit einem Minusläufer da. Doch er spielte weiter, so wie er es auch gelernt hat.
Unterdessen wurde es auf Brett 1 bei Ian spannend. Sämtliche Figuren des Gegners tummelten sich auf den eigenen zwei Reihen - und Ian stand mittendrin. Das genaue Ende habe ich nicht gesehen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Ian aus dieser für ihn schönen Stellung einen materiellen Vorteil erwirtschaften konnte. Auch an Brett 2 fiel zeitgleich die Entscheidung. Moritz hatte zwei Bauern im Turmendspiel mehr und diese stellten sich als sehr gefährlich heraus. Als er dann seinen Turm noch dahinter postieren konnte, blieb dem Gegner nur noch die Aufgabe. Dank des einzigen weiteren Rüdersdorfer Erwachsenen stand es nun schon 4:0.
Bens Gegner investierte viel Zeit, um den Angriff seitens unseres dritten Bretts abzuwehren, was ihm dennoch nicht so recht gelang. So hatte er nun zwei Probleme: enorme Zeitnot und eine brennende Stellung, an der er bald verbrennen würde. Obwohl gleichseitig rochiert wurde, griff Ben mit allem was er hatte, inklusive Bauern, den gegnerischen König an, ohne dabei die Sicherheit seiner eigenen Majestät zu gefährden. Für mich sah das ziemlich lehrbuchmäßig aus, einfach unglaublich schön! Dieser Punkt ging verdient an ihn, 5:0!
Unterdessen wurde Paul für seine Mühen, trotz Minusfigur weiterzuspielen, belohnt. Es gelang ihm mit Dame und Turm eine Taktik durchzuführen, die dem Gewinn der gegnerischen Dame zur Folge hatte. Ein glücklicher Sieg, ein weiterer Brettpunkt für uns, 6:0!
Natürlich konnte ich nicht die ganze Zeit den Anderen bei der Arbeit zusehen, ich spielte ja selbst auch noch. Dank des von mir gewählten Sizilianer hatten wir recht bald eine taktische Stellung auf dem Brett. Zwar konnte ich sie so auflösen, dass ich zwar eine Qualität mehr hatte, dafür ging aber meine Stellung baden... die Jugend sollte sich merken: Stellung ist wichtiger als solch geringes Material-Plus. Mit meinem Allerwertesten bereits an der Wand, entschied sich mein Gegner für eine falsche Zugfolge, welche mich wieder zurück ins Spiel brachte. So konnte ich meine Partie doch noch gewinnen - 7:0.
Niclas kämpfte unterdessen fleißig am vierten Brett. Zunächst hatte er einen Bauern weniger, den er sich alsbald zurück erkämpfte. Die Stellung sah gut aus und Niclas hatte Lust, den Punkt nach Hause zu holen, das hat man gemerkt. Sein Ergebnis habe ich leider nicht mehr live mit erlebt (der restliche Sonntag sollte der Familie gehören), jedoch hat es mich nicht verwundert, dass ich später im ChessOrganizer ein stattliches 8:0 bewundern konnte.

Man kann abschließend sagen, dass unsere Jugend eine durchaus tolle Leistung gezeigt hat. Der Auftakt in diese Saison ist äußerst gelungen - Nachahmung erwünscht ;-).

Judith
 
 
  Geschrieben von Judith am Montag, 15.Oktober. 2018 ()  
 

 
  Allgemeines bitte beachten

In der kommenden Woche findet nur das Leistungstraining der Kids wie gewohnt am Donnerstag in Rehfelde bzw. Hennickendorf statt. Die Gruppen Montag und Freitag denken ausnahmsweise im Raum 214 des Kulturhauses Rüdersdorf.
Aus logistischen Gründen muss der traditionelle Schachabend am Freitag leider ausfallen. Der König kann daher erst wieder am 26.10.2018 gejagt werden.

Chefchen, den 13.10.2018

 
 
  Geschrieben von Chefchen am Montag, 15.Oktober. 2018 ()  
 

 
  Allgemeines Schachherz schlägt nicht mehr

traurige Nachricht für alle Rüdersdorfer Königsjäger:
unser Schachfreund Helmut Behrendt ist im Rahmen einer sehr schweren Operation leider verstorben. Sein Platz am Brett im Kulturhaus Rüdersdorf bleibt nun für immer unbesetzt. Unser Mitgefühl gilt seiner Gattin Irina und seinen Kindern und Enkelkindern.

Chefchen, den 03.10.2018

PS: Bei einem Ruf über den Parkplatz erfuhr ich durch Sohn Rubens Rudolf vom Tod seines Vaters Wolf Meißner, welcher aber schon am 24.12.2016 verstarb. Durch seinen Wegzug nach Berlin war der Kontakt leider abgebrochen.

 
 
  Geschrieben von Chefchen am Donnerstag, 04.Oktober. 2018 ()  
 

 
  Turniere an den Brettern

hier die nächsten Turniere:
Deutschlandcup in Wernigerode / 02.10. - 07.10.2018
mit Anton - Jarne - Jesper - Mathias - Tobi

LEM im Schnellschach der Kids in Neuruppin / 06.10.2018
11 Mädchen wollen es wissen
mit Charlotte - Elisabeth - Lea - Leila - Lucie - Melanie - Merja - Minh - Riana - Sandra - Viktoria

DEM NW AK U08 in Sebnitz / 14.10. – 20.10.2018
dabei sind: Melanie Heuberger & Merja Ruddat sowie Julian Haube & Stefan Waßmann

allen DenkerInnen viel Spaß und viel Erfolg

Chefchen, den 01.10.2018

 
 
  Geschrieben von Chefchen am Donnerstag, 04.Oktober. 2018 ()  
 

 
  Allgemeines was so passiert(e) – schon wieder

Rüdis immer aktiv am Brett dabei

- Jarne Ruddat schachte in Lichtenberg erfolgreich

- Open in Briesen / siehe Bericht hierzu

- die Leistungsgruppen der Kids starteten gleich in der ersten Schulwoche

- die Schulschachgruppen der Kids starteten von der ersten bis zur fünften Schulwoche

- die TG der Woltersdorfer Mädchen schob am 30.08. erstmals die Klötzer

- auf dem Programm stand ein Trainingslager in Vorbereitung der NDVMM 2018
- vhD an Lars und Jörg für die Bemühungen
- Ergebnisse siehe hierzu als Berichte auf unserer Homepage von Judith und Lars

- am 08.09. lag das Familienschachturnier an / siehe Bericht hierzu

- Open in Frankfurt/Oder / Cordelia war mit ihren Töchtern am Start / Ergebnisse siehe Homepage der Frankfurter

- am 15.09. ging es nach Neuruppin / siehe Bericht hierzu

- in Ludwigsfelde war leider nur Cordelia am Start

- vom 21.09. bis zum 23.09. dachten wir in Wildau im Rahmen des „Dahmelandpokal“; Ben-Cordelia-Ian-Jarne-Niclas-Tobi waren am Start / siehe Bericht hierzu

Chefchen am 27.09.2018

 
 
  Geschrieben von Chefchen am Donnerstag, 04.Oktober. 2018 ()  
 

 
  Allgemeines es blitzt wieder in der Serie 2018/2019

hier die nächsten Termine:
Runde 1 am 12.10.2018
Runde 2 am 09.11.2018
Runde 3 am 23.11.2018

bitte beachten:
Runden beginnen um 19.30 Uhr
wegen Vorbereitung zu 19.15 Uhr erscheinen
bitte auch beim Aufbauen helfen !

Chefchen, den 27.09.2018

 
 
  Geschrieben von Chefchen am Donnerstag, 04.Oktober. 2018 ()  
 

 
  Jugend Eindrücke von der Norddeutschen Vereins-Jugendmeisterschaft u16 in Berlin

Die siebente Woge

Unsere u16-Mannschaft war vom 8.-11. September zur Norddeutschen Jugend-Vereinsmeisterschaft, die in der Jugendherberge Ostkreuz in Berlin stattfand. Das Team, bestehend aus Ian, Ben, Niclas und Sophie, hatte sich die Teilnahme redlich verdient, ging es doch in der vergangenen Saison ungeschlagen aus der Brandenburger Vereins-Jugendmeisterschaft hervor.
Die Jugendherberge selbst ist zwar etwas teurer als gewöhnlich, aber sie ist ganz neu renoviert, die Zimmer sind groß und sauber, die Betten einigermaßen bequem und das Essen ist überdurchschnittlich, beinahe Hotelniveau. Lediglich der Lärm des nahen Bahnhofs Ostkreuz sowie der Bau- und Straßenlärm sind störend. Gemütlich sind die hohen Räume auch nicht gerade. Immerhin wird das alte Schulgebäude aus der Kaiserzeit den Ansprüchen einer Jugendherberge mehr als gerecht, jedes Zimmer hat ein Bad eingebaut bekommen, es gibt ausreichend Schrankraum und im Foyer ist sogar eine kleine Lounge, die rund um die Uhr geöffnet hat, damit ich an mein tägliches Dienstabschlussbier (DAB) komme. Der Turniersaal im 3. Stock war geräumig genug. Es fehlte nur ein großer Analyseraum und auch in den Zimmern gibt es keine frei stehenden Tische für Schachbretter, sondern nur Schreibtische, die in der Wand verschraubt sind. Doch bei dem schönen Wetter konnten wir die Terrasse mit ihren Tischen zum Auswerten nutzen.
Der Anfang des Turniers war ganz stürmisch. Ian war schwer erkältet, so dass er noch eine Nacht zu Hause blieb, und Ben kam von einer Schulveranstaltung erst später. Wir hatten schon Angst, nur zu dritt starten zu müssen, aber Ian kurierte sich tapfer aus und kam schließlich doch. Ein Riesenkompliment an ihn, der seine Erkältung niederrang und dann noch an Brett 1 die beste Leistung in der gesamten Mannschaft zeigte. Kapitän, Vorbild und Shooting Star der Saison.
Die erste Runde am Samstag bescherte uns mit dem Hamburger SK gleich den Favoriten. Alle waren hoch motiviert, dennoch haben uns die Hamburger nach langem Kampf mit 0:4 eingeseift. Naja, der DWZ- und Elo-Unterschied und damit der Klassenunterschied waren wohl noch zu groß. In der zweiten Runde wollten wir es besser machen, spürten wir doch, dass das 0:4 etwas hart war und wir mehr können. Kreuzberg hieß der Gegner – auch ein schwerer Brocken. Es ging 2:2 aus, und hätte nicht ein Teammitglied etwas zu schnell Remis gegeben, ohne vorher den Kapitän zu fragen, wäre vielleicht ja auch mehr drin gewesen. Der Sonntag war dann unser Tag, denn ein 4:0-Sieg gegen Bad Schwartau und ein 3:1 gegen Rostock spülte uns nach oben, alles schien möglich. Der Montag brachte allerdings harsch die Ernüchterung. Hatte sich bis dahin das lange Kämpfen gelohnt, verloren wir nach langem hartem Ringen gegen Lübeck 2,5:1,5, um dann am Nachmittag gegen Borussia Lichtenberg eine schmerzhafte 1:3-Klatsche zu kassieren. Richtig gegenhalten vermochte allein Ian, bei den Anderen machte sich bemerkbar, dass sie jünger als der Durchschnitt der Teilnehmer sind. Die Konzentration ließ in der vierten Stunde nach. Ben und Niclas schienen auch mit den Gedanken manchmal woanders zu sein, sie konnten nicht so recht an ihre Vorjahresergebnisse anknüpfen. Die Gefühle gingen also auf Talfahrt. Nach dem goldenen Sonntag und dem schwarzen Montag beteten wir für einen rosigen Ausgang am Dienstag. Es ging gegen das Schachzentrum Bemerode (bei Göttingen). Da von all unseren Spielern viele frische Partien im Netz stehen, war es für den Trainer aus Bemerode ein Leichtes, seine Eleven vorzubereiten. Von den Bemerödern wiederum gab es keine aktuellen Partien. Man fühlt sich da etwas gläsern, also hilflos ausgeliefert. Das gilt übrigens auch für die Rostocker, Bad Schwartauer etc. Übrigens haben die großen Vereine gleich so viele Teilnehmer vorangemeldet, dass es unmöglich war, sich auf einzelne Stars in so einem Team vorzubereiten.
In der letzten Runde konnten nur Niclas und Sophie mit einem Remis standhalten, wogegen Ben und Ian verloren. Unser Küken Sophie hielt den gesamten Turnierverlauf über gut mit und konnte auch punkten, auch wenn es im Einzelnen natürlich noch Reserven gibt und zumindest ein Pünktchen liegenblieb. Ein Sieg in der letzten Runde hätte unser Team auf Platz sieben gespült, die bittere Niederlage ließ uns auf Platz 15 sinken. So ist nun mal der Sport.
In der Malerei der Romantik gibt es von vielen Künstlern das Motiv der siebenten Woge. Es gilt einem alten Aberglauben der Seeleute zufolge schlechthin als Symbol für die Chance auf Überleben - in diesem Fall der Schiffbrüchigen im Rettungsboot. Überleben sie sieben Sturmwogen, kann man auf Rettung hoffen. Übersteht man nach dem Auf und Ab sieben Runden, worauf kann man dann hoffen? Ist das die erhoffte Vorbereitung auf härtere Prüfungen in der nächsten Saison? Haben wir gut oder schlecht gespielt? Machen wir uns etwas vor? Sind wir den Schachkombinaten (Großvereinen und Trainingszentren überall in Deutschland) als kleiner Verein im Osten noch gewachsen? Interessiert sich eigentlich noch irgendjemand in Rüdersdorf dafür, was die Schachkinder so machen? Wo bekommen wir Trainer, Geld und Training her - Fragen über Fragen, die wie die Brandung immer neu heranstürmen und einen mal euphorisch, mal depressiv zurücklassen.
Viel Training, Ausdauer, Vertrauen, Geduld, Zeit und Geld sind nötig, um ein Team zu formen, das auch gewinnen kann. Doch eines ist gewiss wie jener besagte Fels in der Brandung: An Ian, Ben, Niclas und Sophie glaube ich ganz fest. Ich bin stolz auf sie, nächstes Jahr machen sie es besser.

 
 
  Geschrieben von Lars am Freitag, 14.September. 2018 ()  
 

 
  Allgemeines Geburtstagskinder im Oktober 2018

Wir gratulieren herzlich unseren Geburtstagskindern im Monat Oktober 2018:

Borchers, Holger
Donat, Luis
Forro, Karsa
Habermann, Jakob
Haube, Julian
Hennicke, Paul
Keck, Jolina
Langer, Richard
Müller, Thea-Lina
Myszka, Diego
Neumann, Paul
Neupetsch, Pepe
Pachow, Jörg
Rey, Brayn
Riesenberg, Jean-Paul
Steczek, Marcin
Teichmann, Mariette Franka
Wennin, Elisabeth
Wiecha, Florian

Weiterhin viel Spaß in unseren Reihen und Erfolg auf den 64 Feldern !

Chefchen
12.09.2018

 
 
  Geschrieben von Chefchen am Freitag, 14.September. 2018 ()  
 

 
  Jugend Berg- und Talfahrt in Magdeburg

Vom 05.09.-09.09.18 fanden die Norddeutschen Vereinsmeisterschaften der Altersklassen u12 und u14 in Magdeburg statt.
Rüdersdorf war mit einer recht jungen Mannschaft (drei u10-Spieler, zwei Spieler im ersten Jahr u12) in der u12 vor Ort.

Gleich am ersten Abend war klar: das wird nicht einfach! Von insgesamt 18 Mannschaften belegten wir den letzten Startranglistenplatz. Auch wenn wir ahnten, dass wir nicht dem Spruch „Die Letzten werden die Ersten sein“ gerecht würden, hatten wir doch ein Ziel vor Augen: besser sein als unsere Setzung!
Das war, zumindest anfangs, ein hehres Ziel, denn unsere Jungs waren weit entfernt davon, eine Mannschaft zu sein. Sie kannten sich ja kaum. Auch ließen sie eine gewisse Wettkampfhaltung, welche einer Meisterschaft, auf der wir uns befanden, angemessen gewesen wäre, vermissen! Nachtruhe am ersten Abend war dann erst gegen 22:30 Uhr - Gift für unsere jüngeren Spieler, wie sich noch herausstellte.
Die erste Runde gegen die an 9 gesetzten Eppendorfer verloren wir - erwartungsgemäß?, 3,5:0,5. Gespielt haben wir ja nicht schlecht, aber irgendwie passte alles noch nicht zusammen. Nur Jonas konnte dem Gegner ein Remis abzwingen. In Runde zwei dann das Debakel: Jarne fehlten die Körner für eine zweite Runde, war müde. Jonas und Vincent mussten beide ran. Leider war Beiden zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht klar, dass es eine MEISTERSCHAFT ist. So zockte einer schneller als der andere, die Punkte gingen recht bald nach Harksheide. Auch Paul und Tobi mussten sich nach langem Kampf geschlagen geben. 4:0 gegen uns.
In der dritten Runde sollte das Brandenburg-Derby stattfinden. Rüdersdorf gegen die an 15 gesetzten Groß Schönebecker. Die Lichter im Zimmer der Jungs wurden nach einer kurzen Mannschaftsbesprechung durch Bernhard um 20:45 Uhr gelöscht. Bulgan sorgte dafür, dass alle schnell schliefen, derweil ich mich um unser Mannschaftsmaskottchen kümmerte... den Lohn ernteten wir dann: Paul und Jarne siegten, Tobi erkämpfte das nötige Remis, nur Vincent ließ seinen Punkt die Schorfheide besuchen. Erster Mannschaftssieg eines Teams, welches sich auch langsam als Team fühlte!
Runde 4 gegen die Mannschaft aus Bremen. Ein schlagbarer Gegner, waren sie doch an 17 gesetzt. Doch der Kampf war hart. Am Ende konnten Tobi und Jonas gewinnen, Jarne steuerte das Remis dazu, nur Paul musste sich nach langem Kampf geschlagen geben. Plötzlich hatten wir 4:4 Mannschaftspunkte auf unserem Konto, wir fühlten uns gut. Auch die Bettruhe klappte - im Gegensatz zu anderen Mannschaften, die um 21:30 Uhr noch Fangen vor der JH spielten - sehr gut. Mit neuer Kraft in den nächsten Tag!
Die fünfte Runde loste uns Lübeck zu. Wir standen gut, ein 2:2 wäre mehr als drin gewesen. Paul hatte es jedoch sehr schwer und verlor seine Partie. Jarne glich aus. Vincent gab sich große Mühe, leider reichte es nicht. Nun hing alles an Tobi. In guter Stellung lehnte er ein Remis zugunsten der Mannschaft ab. Im weiteren Verlauf wurde seine Stellung besser, doch nach 4:15 Stunden Spielzeit setzten die Kopfschmerzen ein, die Stellung ging mehr und mehr baden, sodass wir letzten Endes 3:1 verloren.
Tobi hatte nur eine kurze Pause, trotzdem wollte er auch in der sechsten Runde für Rüdersdorf gegen Delmenhorst kämpfen - toll! Alles sah toll aus, ein 4:0-Sieg lag für uns auf dem Tisch! Doch wie immer wird erst am Schluss abgerechnet... Paul hatte zu viel Respekt vorm Gegner, Tobi fehlten einfach durch die Vormittagsrunde die Körner, Jonas blitzte in seiner gewonnenen Stellung und musste dann noch ums Remis bangen. Nur Jarne siegte in dieser Runde.
Am letzten Tag wollten wir noch mal gewinnen, auch wenn es gegen die an 10 gesetzte Mannschaft aus Halle ging. Endlich zogen alle an einem Strang! Paul hatte es wieder mal schwer, schließlich hatten die meisten seiner Gegner ungefähr 300 DWZ-Punkte mehr als er. Auch diesmal musste er sich leider geschlagen geben. Jarne konnte seine Partie souverän gewinnen. Tobi kam von Anfang an nicht so recht aus seiner Stellung, irgendwann überrannte ihn sein Gegner. Jonas mühte sich in einer schlechten Stellung und konnte diesmal das Ruder sogar rumreißen! 2:2, diesmal hatten wir etwas Glück.

Am Ende schlossen wir das Turnier mit 5:9 Mannschaftspunkten auf Rang 16 ab. Ziel erfüllt, mehr wäre aber definitiv drin gewesen! Für den nächsten Mannschaftswettkampf ist zukünftig wichtig, dass neben dem Schachlichen auch die mannschaftliche Geschlossenheit stimmt. Wenn durch das Turnier dafür ein Grundstein gelegt wurde, ist das wichtiger, als eine bessere Endplatzierung.

Ein Dank geht an die Organisation um Michael Zeuner herum. Es war eine schöne Meisterschaft, das Orga-Team arbeitete fleißig, die Jugendherberge überzeugte durch tolle und reichhaltige Mahlzeiten und einem Service, der fast schon an ein Hotel denken ließ.

Falls wir im nächsten Jahr wieder nach Magdeburg kommen dürfen, werden wir uns definitiv höhere Ziele setzen! Bis dahin liegt nun aber ein Jahr voller harter Arbeit vor uns.

Vielen herzlichen Dank an Bernhard für die intensive schachliche Betreuung (Vorbereitung und Auswertung) und an Bulgan für die Mitbetreuung der Jungs!

Judith
 
 
  Geschrieben von Judith am Mittwoch, 12.September. 2018 ()  
 

 
  Allgemeines bitte beachten

Am kommenden Freitag steht leider nur ein Raum zum Schachtraining zur Verfügung. Die TG Pachow übt bis ca. 18.45 Uhr im Raum 304, ab 19.00 Uhr findet dann in diesem der allgemeine Schachabend statt.

Chefchen, den 12.09.2018

 
 
  Geschrieben von Chefchen am Mittwoch, 12.September. 2018 ()  
 

 
 
Freizeit-Senioren-Cup 05.12.2015

 
 

 
 
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